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Der Führungsweg durch die Höhle
Normalführung:
Sie verläuft vom "Windloch" zum 40 m höher gelegenen "Taubenloch".
Nach der geräumigen Vorhalle erreicht man, vorbei an einem Bereich mit
Sandablagerungen und Versturzmaterial, durch den "Barbarastollen die
15 m hohe
"Dietrichshalle". Über eine Umgehungsstrecke und eine seitlich
der Halle befindliche Plattform kommt man in den oberen Bereich der Höhle.
Unterwegs gibt es etliche Tropfsteingebilde zu bewundern, u.a. "Frosch",
"Türkenzelt", "Fahne mit Quaste", "Spitzenvorhang",
"Weißer Wasserfall", "Perlenhalsband" . . .
Der
"Große Dom" ist 20 m hoch und das Zentrum des Höhlensystems.
Von hier zweigt die "Hohe Kluft" ab, die mäandrierend durch
den Berg zieht und bis zum "Niagarafall", einer 8 m hohen Sinterkaskade
begangen wird. Markante Gebilde in diesem Teil sind: "Bäckerkorb",
"Schildkröte" (früher: "Pickelhaube"), "Globus",
"Totenköpfe". Nun geht es durch den "Karl-Ludwig-Tunnel",
von dem die dick mit Bergmilch ausgekleidete "Weiße Kluft"
abzweigt. An ihrem Grunde glänzt das Wasser des Teiches, an dessen Ufer
der "Tropfsteinzwerg" sitzt. Dann erreicht man den mächtigen
Kluftgang, der vom "Großen Dom" zum "Taubenloch"
hinaufzieht. Noch ein Blick in die Tiefe der "Wolfsschlucht" und
auf das Tropfsteingebilde "Rotunde" dann geht es über Stiegen
und durch die geräumige "Fürstenhalle" 25 m hoch zum Ausgang
hinauf.
Kyrlelabyrinth:
Nach dem 4 m langen künstlichen Zugang steht man im "Wurzelstollen",
wo Wurzeln von Bäumen und Sträuchern die Wände überziehen.
Absteigend gelangt man in die "Paradieshalle" und weiter in die
"Riesenschlucht", den Hauptraum dieses Höhlenteiles, der überall
reichen Sinter- und Tropfsteinschmuck aufweist. Es geht ca. 15 m hinunter
bis zur bizarren Kulisse des "Gnomentheaters". Hier gibt es auch
großflächige Überzüge von Knöpfchensinter. Man muß
wieder über die Stiegen zum künstlichen Eingang hinaufsteigen, da
die hier abzweigenden Verbindungsgänge zur Haupthöhle zu eng sind.